𝗗𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗻 𝗳𝗲𝗵𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝗸𝗲𝗻.

Streifen gelb
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„Führung wird oft nicht in den großen Entscheidungen sichtbar – sondern in den zwei Minuten eines schwierigen Gesprächs.“

𝗔𝗺 𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲 habe ich mit Führungskräften zu Mitarbeitergesprächen gearbeitet. Eigentlich ein vertrautes Thema. Dachte ich.

Statt direkt über „gelungene Gespräche“ zu sprechen, starteten wir mit einer anderen Frage:

TRIZ: Wie schaffen wir es garantiert, dass Mitarbeitende nach einem Gespräch demotiviert, klein gemacht und innerlich gekündigt nach Hause gehen? Mit einem 1-2-4-all danach gearbeitet.

Erst war Stille – „𝗡𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗺𝗼𝗿𝗴𝗲𝗻𝘀 𝘇𝘂𝗿 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗭𝗶𝗲𝗹, 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻 𝘇𝘂 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻. 𝗨𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘇𝗱𝗲𝗺 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗲𝘀.“

Dann kamen die Antworten: unterbrechen, Vorwürfe machen, andere Sichtweisen nicht zulassen, laut werden, vorschnell urteilen, nicht wirklich zuhören.

Und irgendwann kam der spannendste Moment:

„Wenn wir ehrlich sind – manches davon tun wir selbst. Vielleicht nicht absichtlich. Aber im Alltag.“

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝘀 𝗪𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗮𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴.

Die meisten Führungskräfte wissen sehr genau, wie gute Gespräche aussehen sollten. Schwieriger wird es dort, wo Zeitdruck, Verantwortung, Emotionen und Alltag zusammenkommen – „Welchen Satz haben Sie als Führungskraft einmal gesagt – und erst später gemerkt, welche Wirkung er hatte?“

𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗧𝗮𝗴 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝘁 𝗵𝗮𝘁:

Wenn Führungskräfte einen Rahmen bekommen, in dem sie ehrlich auf ihre eigenen Muster schauen können, entstehen andere Gespräche – und andere Führung wird möglich. Diese gibt Energie in der Zusammenarbeit, macht mutig den Dialog zu suchen und zu führen.

Und vielleicht ist genau das der Anfang. Nicht perfekt sein müssen. Sondern hinschauen.

 

Was erleben Sie:

𝗪𝗼𝗿𝗮𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗻 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵𝗲 𝗶𝗺 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗮𝗹𝗹𝘁𝗮𝗴 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵?

Ich bin gespannt Ihre Themen zu hören. Herzliche Grüße, Marie-Luise Schmitz