𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝘁𝗮𝗯𝗶𝗹𝗶𝘁ä𝘁 – 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 ü𝗯𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗶𝗺𝗺𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻

Streifen gelb

Wenn OP-Programme wackeln, Intensivbetten nicht belegbar sind oder Fluktuation steigt, wird häufig zuerst über Recruiting, Benefits (Prämien) oder Employer Branding gesprochen.

𝗗𝗮𝘀 𝗴𝗿𝗲𝗶𝗳𝘁 𝘇𝘂 𝗸𝘂𝗿𝘇. 𝗜𝗻𝘀𝘁𝗮𝗯𝗶𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗼𝗿𝘁, 𝘄𝗼:

* Entscheidungsbefugnis und Verantwortung nicht deckungsgleich organisiert sind

* Führung unter Druck operativ kommuniziert, aber nicht orientiert

* Konflikte personalisiert statt strukturell geklärt werden

* Fehler dokumentiert, aber nicht systematisch reflektiert werden

𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲𝗶𝗻𝘀𝘁𝗮𝗯𝗶𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗛𝗥-𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 – 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗔𝗿𝗰𝗵𝗶𝘁𝗲𝗸𝘁𝘂𝗿𝗽𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.

Recruiting kann diese Architektur nicht reparieren und Gehalt alleine ersetzt keine echte Beteiligung. Workshops ersetzen keine Führungsstruktur, hier braucht es Werte und Haltung. Versorgungskritische Bereiche wie OP, Intensiv und Notaufnahmen brauchen eine belastbare Kommunikations- und Entscheidungsarchitektur. Gleichzeitig möchte ich andere vulnerable Fachbereiche hier nicht zurückstellen. Denn:

* Fehlerkultur beeinflusst Komplikationen.

* Teamstabilität beeinflusst Produktivität.

* Führung beeinflusst Zukunftsfähigkeit.

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲 𝗮𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻, 𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲𝗱𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿ä𝗳𝘁𝗲:

Wenn morgen zwei Schlüsselpersonen in Ihrem Intensivbereich kündigen würden – wäre das ein Recruitingproblem? Oder ein Hinweis auf Ihre Führungs- und Kommunikationsarchitektur?

𝗪𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗶𝗻 𝗜𝗵𝗿𝗲𝗿 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗦𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱 𝘂𝗺?

Ich freue mich auf Ihre Nachricht und die Themen welche aktuell im beruflichen  Setting Ihre ganz persönlichen Herausforderungen sind. 

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