W𝑎𝑠 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝑑𝑒𝑚 𝑒𝑟𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑜𝑓𝑓𝑒𝑛𝑒𝑛, 𝑝𝑒𝑟𝑠ö𝑛𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑊𝑜𝑟𝑡 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑛𝑒ℎ𝑚𝑒𝑟𝑠*𝐼𝑛, 𝑖𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 M𝑒𝑒𝑡𝑖𝑛𝑔? Jemand spricht einen Fehler an. Äußert Zweifel. Widerspricht. Oder sagt offen: „So funktioniert es für mich nicht.“ Und dann? Genau darüber haben wir im Workshop bei den BG-Kliniken gesprochen. Die Teilnehmenden nannten sehr konkrete Anmerkungen aus der Gruppenarbeit dazu:
🔎 h𝐢𝐥𝐟𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐢𝐬𝐭: zuhören, ernst nehmen, sachlich nachfragen, Blickkontakt halten, Verständnis zeigen.
Und auf der anderen Seite, welche
🔎 𝐡𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐢𝐧𝐝: Zeitdruck, nicht ausreden lassen, abwehrende Mimik oder die Sorge vor persönlichen Konsequenzen. „Frau Schmitz sie wissen ja, haben Erfahrung, wie es in der Praxis ist mit Hierarchie und Zeitdruck.“ Eine kurze, kaum bemerkbare Reaktion durch das Gegenüber. Ein Moment der sich zeigt in der kurzen Zeit eines Meetings. Jeder von uns und besonders die Führungskraft, und Sie können darüber entscheiden, ob jemand beim nächsten Mal wieder eine Sorge, Bedenken, ein nicht einverstanden anspricht. Ein Gedanke aus der Diskussion ist mir besonders wichtig:
💎 J𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐕𝐨𝐫𝐛𝐢𝐥𝐝. – „𝐅ü𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐟ü𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧“ Nicht nur die Führungskraft prägt den Umgang miteinander. Auch Kolleginnen und Kollegen zeigen jeden Tag, ob Fragen, Zweifel und Kritik willkommen sind. Führung hat dabei eine besondere Verantwortung: wahrnehmen, wie reagiert wird. Nachfragen. Gespräche ermöglichen. Und auch die eigene Reaktion immer wieder überprüfen.
💎 Denn psychologische Sicherheit zeigt sich nicht darin, dass wir sagen: „Sie können jederzeit zu mir kommen.“ – Sie zeigt sich in dem Moment, wenn tatsächlich jemand kommt.
W𝐚𝐬 𝐞𝐫𝐥𝐞𝐛𝐭 Ihr 𝐊𝐨𝐥𝐥𝐞𝐠𝐞*𝐢𝐧 𝐢𝐧 𝐈𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐎𝐫𝐠𝐚𝐧𝐢𝐬𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧/Team, 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐝𝐞𝐦 𝐞𝐫 𝐞𝐭𝐰𝐚𝐬, 𝐟ü𝐫 𝐢𝐡𝐧 s𝐜𝐡𝐰𝐢𝐞𝐫𝐢𝐠𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐬𝐩𝐫𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐡𝐚𝐭?
Marie-Luise Schmitz
Führung | Zusammenarbeit | Veränderung im Gesundheitswesen
Bilder BG-Kliniken Fotograf, ein herzliches Dankeschön dafür und für die Einladung dieses wertvolle Thema in einem Workshop am 7. Ethik-Symposium 29.09.2026 in Frankfurt zu moderieren.