„𝗜𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻. 𝗗𝗮𝘀 𝗧𝗲𝗮𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗺𝗶𝗰𝗵.“

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Die meisten Führungskräfte kennen diesen Satz.

𝘌𝘪𝘯 𝘣𝘦𝘸𝘦𝘨𝘦𝘯𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵 𝘢𝘶𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘚𝘦𝘮𝘪𝘯𝘢𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘍ü𝘩𝘳𝘶𝘯𝘨𝘴𝘬𝘳ä𝘧𝘵𝘦𝘯 𝘪𝘮 𝘎𝘦𝘴𝘶𝘯𝘥𝘩𝘦𝘪𝘵𝘴𝘸𝘦𝘴𝘦𝘯.

Das berührt etwas, was ich in Seminaren mit Führungskräften immer wieder erlebe.

Am gestrigen Seminarnachmittag beschäftigten wir uns mit dem Modell des „Inneren Teams“ nach Friedemann Schulz von Thun. Während einige Teilnehmende schnell einen Zugang fanden, war es für andere zunächst schwer greifbar.

„Das ist mir zu theoretisch.“ „Dafür braucht man bestimmt eine lange Ausbildung.“

„Ich verstehe nicht, was mit diesen inneren Stimmen gemeint ist.“

Solche Rückmeldungen sind nicht ungewöhnlich. Denn die meisten Führungskräfte sind es gewohnt, Probleme im Außen zu lösen. Sie organisieren, koordinieren, entscheiden, springen ein, übernehmen Verantwortung. Der Blick richtet sich auf zu Pflegende, Bewohner*innen, Mitarbeitende, Vorgesetzte, Angehörige, Dienstpläne und Prozesse.

Plötzlich ging es um etwas anderes: um die Frage, was eigentlich in uns selbst passiert.

Im Laufe des Nachmittags brachte eine Teilnehmerin eine aktuelle berufliche Herausforderung ein. Die Situation belastete sie sichtbar. Es wurde emotional. Gemeinsam mit der Gruppe haben wir nicht nach schnellen Lösungen gesucht. Stattdessen haben wir Fragen gestellt, Perspektiven gewechselt und unterschiedliche Sichtweisen betrachtet.

𝗡𝗮𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗱𝗲𝘂𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵, 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗦ä𝘁𝘇𝗲 𝘀𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗴𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻

„Ich muss funktionieren.“ „Die anderen verlassen sich auf mich.“ „Ich darf niemanden enttäuschen.“

Und irgendwann entstand Raum für andere Gedanken:

„Ich bin erschöpft.“ „Ich brauche Unterstützung.“ „So kann es nicht dauerhaft weitergehen.“

Für mich war das ein besonderer Moment. Nicht weil plötzlich alles gelöst war. Sondern weil aus dem ständigen Funktionieren ein Stück Selbstwahrnehmung wurde und Gefühle und Bedürfnisse Raum bekamen.

Am Ende sagte die Teilnehmerin, dass ihr die Zeit zur Reflexion, die Unterstützung der Gruppe und die gemeinsame Auseinandersetzung gutgetan hätten. Sie ging nicht mit der einen richtigen Antwort nach Hause. Aber mit neuen Gedanken, neuen Perspektiven und konkreten Ideen für ihren nächsten Schritt.

Das hat mich erneut daran erinnert:

Führung bedeutet nicht nur, andere zu führen.

𝘍ü𝘩𝘳𝘶𝘯𝘨 𝘣𝘦𝘨𝘪𝘯𝘯𝘵 𝘰𝘧𝘵 𝘥𝘰𝘳𝘵, 𝘸𝘰 𝘸𝘪𝘳 𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵 𝘴𝘪𝘯𝘥, 𝘶𝘯𝘴 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘻𝘶𝘻𝘶𝘩ö𝘳𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘝𝘦𝘳𝘢𝘯𝘵𝘸𝘰𝘳𝘵𝘶𝘯𝘨 𝘧ü𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘰𝘳𝘨𝘦 𝘶𝘮 𝘶𝘯𝘴 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘻𝘶 ü𝘣𝘦𝘳𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯.

Welche inneren Sätze begleiten Sie, wenn die Verantwortung groß wird und die Ressourcen knapp sind?

📫 𝐆𝐮𝐭𝐞 𝐅ü𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐳𝐰𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐓ü𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐀𝐧𝐠𝐞𝐥.

Sie braucht Zeit für Reflexion, Austausch und Entwicklung. Wenn Sie Führungskräfte in Ihrer Einrichtung dabei unterstützen möchten, ihre Wirksamkeit zu stärken und den komplexen Anforderungen ihres Alltags mit mehr Klarheit zu begegnen, freue ich mich auf den Austausch.

Für den Herbst 2025 habe ich noch freie Kapazitäten für individuelle Entwicklungsformate in Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Herzliche Grüße, Marie-Luise Schmitz 💯 🧲 💯

mail@schmitz-changeconsult.com